Schottisches Lauchgemüse
Na, dann mal los, schnacken wir mal über ein richtig schönes Lauchgemüse! Das ist so herrlich unkompliziert und passt einfach immer, ob zu Fisch, Kartoffeln oder einfach so. Das mögen meine Jungs auch total gerne, weil es so schön mild schmeckt.
Also, das Wichtigste zuerst: Wir brauchen 500 Gramm schönen, frischen Lauch. Da geht’s dann erstmal ans Putzen. Ich schneide immer das Wurzelende ab und auch die dunklen, vielleicht nicht mehr ganz so schönen grünen Teile oben. Und dann spüle ich den Lauch unter fließendem Wasser gründlich ab. Da verstecken sich nämlich gerne mal ein paar Sandkörnchen, und die will ja nun wirklich keiner beim Essen haben, oder? Wenn er sauber ist, schneide ich ihn in so mundgerechte Stücke, so zwei bis drei Zentimeter breit. Das ist perfekt, da lässt er sich nachher gut löffeln.
Danach schnapp ich mir meine große Pfanne, die benutz ich für so gut wie alles. Da kommt dann ein guter Schuss Butter rein, so zwei Esslöffel voll. Oder wenn’s mal leichter sein soll, geht natürlich auch Öl, aber mit Butter schmeckt’s einfach ein bisschen feiner, finde ich. Sobald die Butter schön geschmolzen ist und anfängt, leicht zu brutzeln, gebe ich den ganzen geschnittenen Lauch dazu. Dazu kommt dann auch gleich eine kleine Prise Salz. Das rühr ich dann alles ein paar Minuten bei mittlerer Hitze immer mal wieder um, bis der Lauch so richtig schön zusammenfällt und ein bisschen Farbe bekommt. Er soll nicht braun werden, aber so leicht glasig und weich, das ist das Ziel.
Wenn der Lauch dann so weit ist, kommt eine Knoblauchzehe dazu, die hab ich vorher schon ganz fein gehackt. Ich liebe ja den Geschmack von frischem Knoblauch, das gibt dem Gemüse immer so eine schöne, würzige Note, ohne gleich zu viel zu sein. Das rühre ich dann auch kurz mit unter, damit sich der Knoblauchgeschmack schön entfalten kann.
Jetzt kommt mein kleiner Trick, damit das Gemüse später so eine schöne, sämige Konsistenz bekommt: ein Esslöffel Hafermehl. Das streue ich einfach über den Lauch und rühre es ganz schnell und gründlich unter. So kann das Mehl den Lauch umhüllen und später die Flüssigkeit binden.
Und dann gießen wir das Ganze mit Brühe auf, so 250 Milliliter. Ob du da jetzt Gemüsebrühe oder Fleischbrühe nimmst, das ist ganz dir überlassen und kommt auch drauf an, wozu du das Lauchgemüse servieren möchtest. Mit Gemüsebrühe ist es natürlich vegetarisch. Dann kommt der Deckel auf die Pfanne, und das Lauchgemüse darf jetzt in aller Ruhe vor sich hin köcheln, bis es schön zart ist. Das dauert so seine zehn bis fünfzehn Minuten, aber zwischendurch immer mal wieder umrühren, damit auch ja nichts anbrennt und alles gleichmäßig gart.
Wenn der Lauch dann perfekt ist, schön weich, aber noch mit ein bisschen Struktur, nehme ich den Deckel ab. Zum Schluss streue ich dann noch zwei Esslöffel frisch gehackte Petersilie drüber. Das gibt nicht nur eine schöne, frische Farbe, sondern auch so einen herrlichen, würzigen Geschmack. Einmal kurz durchschwenken, und schon ist das Lauchgemüse fertig! Am besten gleich heiß servieren, das schmeckt einfach am besten. Bei uns gibt es das ganz oft mit Salzkartoffeln und einem schönen Stück Lachs, das passt so wunderbar zusammen und ist einfach ein richtig gutes Essen für die ganze Familie.
Zutaten
500 g Lauch
2 EL Butter oder Öl
1 Prise Salz
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 EL Hafermehl
250 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
2 EL fein gehackte Petersilie
Zubereitung
1. Putze den Lauch und schneide ihn in 2–3 cm große Stücke. 2. Erhitze die Butter in einer Pfanne. 3. Gib den Lauch und eine Prise Salz hinein und wende ihn mehrere Minuten bei mäßiger Hitze. 4. Füge den gehackten Knoblauch hinzu. 5. Streue das Hafermehl über den Lauch und wende alles kurz durch. 6. Gießt die Brühe auf. 7. Decke die Pfanne ab und lasse den Lauch köcheln, bis er zart ist – rühre dabei immer wieder um. 8. Bestreue alles mit der gehackten Petersilie und serviere es heiß.
Lust auf mehr? Dann schaut mal bei Schwämmchen vorbei. Hier geht’s zum Rezept.
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Als Beilage empfehlen wir dazu unser Gerösteter Kürbis mit Parmesan und Zitrone. Hier geht’s zum Rezept.
