Sashimi vom Thunfisch
Moin, ihr Lieben! Ach, wisst ihr, manchmal braucht man einfach etwas Besonderes auf dem Teller, oder? Nicht immer nur deftig, manchmal darf es auch mal etwas Feineres sein, gerade wenn man sich oder den Lieben eine kleine Freude machen möchte. Und da hab ich so ein Thunfisch-Rezept, das ist wirklich ein Gedicht! Ganz wichtig dabei: Der Fisch muss absolut, ich meine ABSOLUT frisch sein. Frischer geht nicht, das ist hier das A und O.
Also, für diese richtig feine Thunfischsache fangen wir mal mit der Marinade an. Die braucht nämlich ein bisschen Zeit, aber die Arbeit lohnt sich wirklich, versprochen! Ich nehme mir da zuerst eine Stange Zitronengras und klopfe die so ein bisschen an, damit die Aromen schön rauskommen. Ihr wisst schon, so ein bisschen mit dem Messerrücken draufhauen, aber nicht matschen. Das kommt dann zusammen mit den 50 Milliliter Sojasauce und den zwei Limonenblättern in einen kleinen Topf. Dann bringe ich das Ganze einmal richtig schön zum Kochen. Sobald es blubbert, nehme ich es vom Herd und lasse es dann ungefähr eine halbe Stunde so vor sich hin ziehen. Danach passiere ich die Flüssigkeit immer ab, damit keine Stückchen mehr drin sind und alles schön glatt ist. Und jetzt kommt das Wichtigste: Die Marinade muss über Nacht in den Kühlschrank. Ja, genau, über Nacht! Das gibt ihr die richtige Tiefe und Frische.
Am nächsten Tag, wenn wir dann unser Saucen-Schätzchen aus dem Kühlschrank holen, geht’s ans Eingemachte, nämlich an den Fisch. Ich hab da immer so 240 Gramm ganz frischen Thunfisch, am besten vom Fischhändler meines Vertrauens. Den schneide ich dann in zwölf ungefähr gleich große Stücke. Ich versuche da immer, so auf vier Zentimeter Länge und drei Zentimeter Breite zu kommen, das passt dann gut auf den Löffel oder die Gabel. Diese feinen Fischstücke dürfen dann direkt in unsere vorbereitete, gekühlte Sojasauce. Da bleiben sie dann so ein bisschen drin, während ich die Teller vorbereite.
Zum Anrichten streiche ich dann jedes Thunfischstück ganz leicht mit Wasabi ein. Aber Achtung, das Zeug hat ja ordentlich Wumms, also wirklich nur hauchdünn, damit es nicht zu scharf wird. So zwei Esslöffel Wasabi hat man dafür in der Regel. Dann lege ich die marinierten und leicht mit Wasabi versehenen Stücke hübsch auf die Teller. Und damit das Ganze nicht nur lecker schmeckt, sondern auch fürs Auge was her macht, kommen dann noch ein paar Kleinigkeiten dazu. Ich verteile dann immer vier Scheiben eingelegten Ingwer auf den Tellern, und natürlich noch die vier kleinen Zweige Zitronenthymian. Das riecht so herrlich zitronig! Und damit es richtig schön frisch und knackig aussieht, fehlen dann noch acht Brunnenkresseblätter, die ich einfach so locker drüber lege.
Serviert wird das Ganze dann sofort und natürlich schön gekühlt. Das ist so ein richtig leckerer, frischer Gruß aus der Küche, der perfekt ist, wenn wir uns mal was Besonderes gönnen wollen oder Besuch kommt. Meine Familie mag das total gerne, besonders wenn wir mal was Feines essen wollen. Probiert’s mal aus, es ist wirklich einfacher, als es klingt, und schmeckt einfach wunderbar!
Zutaten
240 g Thunfisch (sehr frisch!)
50 ml Sojasauce
1 Stange Zitronengras
2 Limonenblätter
2 EL Wasabi
4 Scheiben eingelegter Ingwer
4 Zitronenthymianzweige
8 Brunnenkresseblätter
Zubereitung
1. Klopfe das Zitronengras leicht an und bring es mit Sojasauce und Limonenblättern zum Kochen.
2. Lass die Mischung 30 Minuten ziehen, passiere sie ab und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank.
3. Schneide den Thunfisch in 12 gleiche Stücke (ca. 4 cm lang, 3 cm breit).
4. Mariniere die Thunfischstücke in der Sojasauce.
5. Bestreiche sie leicht mit Wasabi.
6. Richte die Stücke auf Tellern an und belege sie mit Ingwer, Zitronenthymian und Brunnenkresse.
7. Serviere sofort gekühlt. Verwende nur absolut frischen Fisch!
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