Eiermäuschen

Moin moin! Na, habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass es einfach mal was Schnelles, aber trotzdem Süßes auf den Tisch muss, damit die Kleinen glücklich sind? Bei uns ist das oft so, und dann zaubere ich gerne meine Eiermäuschen. Die sind ja wirklich im Handumdrehen gemacht und bringen immer ein Lächeln aufs Gesicht. Ist ja auch keine große Kochkunst, aber manchmal sind die einfachen Dinge ja die Schönsten, nicht wahr?

Also, was brauchen wir denn dafür? Ganz klar, ein paar Eier. Ich nehme da meistens so sechs bis acht Stück, je nachdem, wie viele Mäulchen hungrig sind. Dann ein Bund knackige Radieschen – die müssen schön frisch sein, damit die Öhrchen gut halten. Und ein paar Nelken, die haben wir ja meistens im Gewürzschrank. Und natürlich einen schönen, gemischten Salat, damit die Mäuschen auch ein hübsches Bettchen bekommen.

So, fangen wir mal an. Zuerst die Eier kochen. Ich mag die für die Mäuschen am liebsten hartgekocht, so um die acht Minuten, damit sie schön fest sind und sich gut bearbeiten lassen. Aber wer sie lieber etwas weicher mag, kann die Kochzeit natürlich anpassen. Wenn sie fertig sind, kurz abschrecken unter kaltem Wasser und dann vorsichtig pellen. Man will ja keine zerfledderten Mäuschen, ne? Da ist ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt, aber das kriegt man schnell raus.

Und jetzt kommt der kreative Teil, der den Kindern so viel Spaß macht – oder auch mir, wenn ich ehrlich bin. Wir nehmen uns die gepellten Eier vor. Für jedes Eiermäuschen stecken wir dann zwei Nelken vorne rein, so als kleine, glänzende Mäuseäuglein. Direkt darunter, so in die Mitte, kommt dann noch eine Nelke. Das wird die süße, kleine Mäuseschnauze. Man sieht dann schon, dass es ein Gesicht bekommt, das ist immer wieder lustig.

Dann schnappen wir uns die Radieschen. Davon schneide ich mit einem scharfen Messer ganz dünne Scheibchen ab. Das werden dann die Öhrchen. Die stecken wir links und rechts oben ins Ei, so dass sie ein bisschen rausgucken. Manchmal muss man ein kleines Loch vorstechen, damit sie besser halten, aber meistens geht das auch so. Und jetzt kommt das Highlight für den Schwanz: Ich lasse ja bei den Radieschen immer ein bisschen von der kleinen Wurzel dran, also dieses feine Fädchen. Das schneide ich nicht ab, sondern stecke es hinten ins Ei, so als kringeliges Mäuseschwänzchen. Ist das nicht niedlich?

Während ich so die Mäuschen bastle, mache ich immer schon einen schönen, frischen Salat fertig. Was eben da ist: Blattsalat, ein paar Gurkenscheiben, vielleicht eine Tomate. Ein einfaches Essig-Öl-Dressing dazu, fertig. Und wenn alles vorbereitet ist, dann dürfen die kleinen Eiermäuschen es sich auf dem grünen Salatbett gemütlich machen.

Ganz ehrlich, das ist so einfach, aber die Kinder lieben das einfach. Da sind die Eier ruckzuck weg, und es ist eine schöne Abwechslung zum normalen gekochten Ei. Eine kleine Freude im Alltag, die nicht viel kostet und gar keinen großen Aufwand macht. Und das ist ja oft das Schönste, finde ich. Guten Appetit!

Zutaten

Gekochte Eier
Radieschen
Nelken
Salat nach Belieben

Zubereitung

1. Koche die Eier nach Wunsch und pelle sie ab. 2. Stecke 2 Nelken als Augen in jedes Ei. 3. Stecke eine weitere Nelke als Schnauze in die Mitte des Eis. 4. Schneide dünne Radieschenscheiben ab – das sind die Ohren – und stecke sie ins Ei. 5. Nimm eine Radieschenwurzel und stecke sie als Schwanz ins Ei. 6. Bereite einen gemischten Salat zu und richte die Eiermäuschen darin an.



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