Was sind denn nun diese Kaltkeimer, Kinderchen?
Nicht alle Samen mögen’s kuschelig warm! Kaltkeimer, früher auch Frostkeimer genannt, sind echte Nordlichter unter den Pflanzen. Die brauchen tatsächlich eine ordentliche Kälteperiode mit Temperaturen zwischen 0 und 10 Grad, damit die Keimruhe gebrochen wird. In der Natur ist das ein cleverer Trick – so keimen die Samen nicht im Herbst, sondern warten brav bis zum Frühjahr.
Beliebte Kaltkeimer für euren Garten
- Stauden: Akelei, Christrose, Eisenhut, Schlüsselblume
- Gehölze: Ahorn, Berberitze, Weißdorn
- Küchenkräuter: Bärlauch, Waldmeister
- Zwiebelblumen: Krokus, Tulpen, Narzissen
So säe ich meine Kaltkeimer aus
Im Januar und Februar ist die perfekte Zeit dafür! Füllt eure Töpfe mit Aussaaterde, verteilt die Samen darauf und bedeckt sie dünn mit Erde. Dann kommen die Töpfe nach draußen – auf den Balkon, die Terrasse oder ins ungeheizte Gewächshaus. Der Frost macht nun seine Arbeit! Ab März, wenn’s wärmer wird, beginnt dann wie von Zauberhand das Keimen.
Wichtig: Die Erde sollte immer leicht feucht bleiben, aber nicht patschnass. Habt Geduld, meine Lieben – manchmal dauert’s bis April!
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