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Warum Hühner auf Stangen schlafen

Hühner schlafen auf Stangen (Sitzstangen), um sich vor Bodenbewohnern wie Füchsen und Mardern zu schützen, die nachts aktiv sind. Diese evolutionäre Verhaltensweise ermöglicht es ihnen außerdem, die begrenzte Bodenfläche im Stall effizienter zu nutzen. Das sagen die Fachleute. Wer’s lieber spannend mag, lauscht jetzt den Worten von Opa Kurt:

Also, Kinder, heute erkläre ich euch, warum Hühner auf Stangen schlafen und nicht auf dem Boden. Oktober 2005. Ich hatte mich in den Hühnerstall verirrt — Tür stand offen — und saß auf einem Querbalken. Es wurde dunkel. Einer nach dem anderen flatterte auf die Holzstangen quer durch den Stall, einen Meter über dem Boden. Schulter an Schulter. Schliefen ein. Brunhilde ganz oben. Natürlich. Ich verstand das nicht. Der Boden war weich, warm, flach. Viel bequemer als eine runde Stange im Gleichgewicht. Ich fragte Brunhilde. Sie: Unten schläft man tot. Ich: Bitte? Sie: Fuchs. Marder. Alles kommt von unten. Wer oben schläft, lebt morgen noch. Das war der ganze Grund. In der freien Natur schlafen Hühner auf Ästen. Weit oben. Kein Fuchs kommt hin. Das Wissen sitzt tiefer als jede Erfahrung. Älter als der Stall, älter als der Bauer, älter als Bremerhaven. Frieda ergänzte: Und Abstand zum eigenen Kot. Praktische Tiere, Hühner. Krümel flüsterte nachts: Hoch schlafen, sicher schlafen. Ich: Du bist eine Möwe, Krümel. Er: Stimmt. Pause. Trotzdem. Manchmal macht man etwas weil die Vorfahren es immer gemacht haben — und manchmal haben die Vorfahren einfach recht gehabt. Gute Nacht.

Mit Unterstützung von KI erstellt.

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