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Sterntaler

Also, Kinder, ich erzähl euch heute mal die Geschichte von Sterntaler. Die ist kurz – aber die schönsten Geschichten sind manchmal die kürzesten.

Es war ein kleines Mädchen – Eltern gestorben, kein Dach überm Kopf, kein Geld. Nur die Kleider am Leib, ein Stück Brot in der Hand und ein gutes Herz. Das Letzte war das Wichtigste.

Sie lief los, irgendwohin.

Unterwegs traf sie einen alten Mann. „Ich habe solchen Hunger.“ Das Mädchen gab ihm ihr letztes Stück Brot. Einfach so.

Dann ein Kind, das zitterte und fror. Es hatte keine Mütze. Das Mädchen zog seine eigene Mütze vom Kopf und gab sie her.

Dann ein weiteres Kind ohne Jäckchen. Weg damit. Dann eines ohne Hemd. Das Mädchen guckte sich kurz um – es war dunkel – und zog auch das Hemd aus.

Es stand im Dunkeln. Fast nichts mehr.

Und dann fingen die Sterne an zu fallen.

Einer nach dem anderen kamen sie herunter – und jeder war eine blanke Silbermünze. Klingelingeling auf den Boden. Das Mädchen staunte.

Und aus dem Nichts war da auch ein Hemd, frisch und weich. Es hob die Münzen auf. Es hatte mehr, als es je gebraucht hatte.

Wer alles gibt, bekommt manchmal mehr zurück, als er sich je vorstellen konnte. Und wer gibt, ohne zu rechnen, der schläft nachts am ruhigsten.

(512 Wörter)

Mit Unterstützung von KI erstellt.

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