So erkennt ihr die Gespinstmotte im Garten
Meine Lieben, im Hochsommer von Juli bis August zeigt sich die Gespinstmotte von ihrer ungemütlichen Seite. Die kleinen Raupen spinnen silbrige Netze um Pflanzenteile und fressen munter die Blätter kahl. Besonders gern haben sie es auf Pfaffenhütchen, Traubenkirschen und Obstbäume wie Apfel oder Zwetschge abgesehen.
Meine bewährten Tipps gegen die Plagegeister
In meinen vierzig Gartenjahren hab ich gelernt: Früh handeln ist die halbe Miete! Hier meine Empfehlungen:
- Absammeln: Im Juni die Gespinste mit den Raupen vorsichtig entfernen und im Hausmüll entsorgen
- Wasserstrahl: Mit kräftigem Gartenschlauch die Nester abspritzen – funktioniert wunderbar!
- Nützlinge fördern: Vögel, Schlupfwespen und Raubwanzen sind eure besten Helfer
- Biologisches Mittel: Bei starkem Befall im September Bacillus thuringiensis einsetzen
Keine Sorge: Die Bäume erholen sich meist gut wieder. Wichtig ist nur, dass ihr im Spätsommer nach Eigelegen unter der Rinde Ausschau haltet!
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