So düngen Sie Ihre Möhren richtig im Hochsommer

Meine Lieben, Möhren sind Schwachzehrer – das heißt, sie mögen’s nicht zu üppig! Zu viel Stickstoff lässt zwar das Kraut wuchern, aber die Wurzeln bleiben dünn und werden pelzig. Das will doch keiner, oder?

Meine bewährten Tipps fürs Düngen

  • Vor der Aussaat: Arbeitet reifen Kompost flach in den Boden ein – das reicht meist völlig aus
  • Frischen Stallmist meiden: Der macht die Möhren beinig und holzig, glaubt mir!
  • Während des Wachstums: Nur bei sandigem Boden eine leichte Nachdüngung mit Holzasche oder Gesteinsmehl
  • Kalium ist wichtig: Für feste, süße Möhren – Brennnesseljauche verdünnt (1:10) wirkt Wunder

Der richtige Zeitpunkt

Im Juli und August solltet ihr sparsam nachdüngen, wenn die Möhren schwächeln. Im September dann gar nicht mehr – jetzt geht’s ans Ausreifen! Denkt dran: Weniger ist bei Möhren definitiv mehr. Mit Geduld und der richtigen Pflege erntet ihr im Herbst knackige, süße Karotten!


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