Rosmarin richtig ernten und trocknen – So macht’s Oma Käthe
Ach Kinder, wenn im Sommer mein Rosmarin so herrlich duftet, dann weiß ich: Jetzt ist Erntezeit! Über die Jahre habe ich vier bewährte Methoden entwickelt, mit denen ihr euren Rosmarin wunderbar haltbar machen könnt.
Die besten Trocknungsmethoden für Rosmarin
- Lufttrocknen: Bindet die Zweige zu kleinen Sträußchen und hängt sie kopfüber an einem luftigen, schattigen Plätzchen auf. Das dauert etwa 2-3 Wochen, aber die ätherischen Öle bleiben besonders gut erhalten.
- Im Backofen: Legt die Zweige auf ein Backblech und trocknet sie bei maximal 40 Grad mit leicht geöffneter Ofentür. Geht schneller, braucht aber mehr Aufmerksamkeit.
- Im Dörrautomaten: Meine moderne Methode! Bei 35-40 Grad wird der Rosmarin schonend und gleichmäßig getrocknet.
- Auf Zeitungspapier: Einfach die Zweige ausbreiten und an einem warmen, trockenen Ort regelmäßig wenden.
Mein Tipp: Erntet morgens nach dem Tau, aber bevor die Sonne zu stark wird. Da ist das Aroma am intensivsten!
Ein Blick wert ist außerdem: Meine Oma-Käthe-Tipps gegen die Schwarze Kirschblattlaus. Hier geht’s zum Gartentipp.
Für alle Gartenfreunde noch ein Tipp: Exotische Früchte im eigenen Garten – das geht wirklich!. Hier geht’s zum Gartentipp.
