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König Drosselbart

Also, Kinder, ich erzähl euch heute mal die Geschichte von König Drosselbart. Eine Geschichte über Hochmut – und darum, wie man ihn loswird.

Es war eine Prinzessin, klug und schön, aber ziemlich eingebildet. Wenn Prinzen um sie warben, machte sie sich über jeden lustig. Einem besonders netten König gab sie den Spitznamen „Drosselbart“ – wegen seines Bartes, der ein bisschen gebogen war. Wie ein Drosselschnabel.

Ihr Vater verlor die Geduld. „Gut, ich verheirate dich mit dem nächsten Bettler, der ans Tor kommt!“

Am nächsten Morgen kam ein Bettler ans Tor. Der König hielt sein Wort. Das Leben mit dem Bettler war hart: keine Bediensteten, keine Schloss, eine kleine Hütte. Die Prinzessin musste kochen, obwohl sie’s nie gelernt hatte. Töpfe auf dem Markt verkaufen – ein Reiter ritt drüber, alles kaputt.

Schließlich wurde sie Spülgehilfin in einem großen Schloss. Jeden Tag Töpfe und Reste.

Eines Tages war im Schloss ein großes Fest. Die Prinzessin guckte heimlich durch die Tür – und sah König Drosselbart tanzen. Sie musste zugeben: Er war wirklich sehr nett. Und sie hatte ihn ausgelacht.

Da trat der König auf sie zu. Und dann sagte er ihr die Wahrheit. Er war ihr Mann. Er war König Drosselbart. Alles war eine Lektion gewesen.

Die Prinzessin war tief beschämt. Aber Drosselbart sagte: „Es ist vorbei. Du hast gelernt, was wirklich zählt.“ Er heiratete sie noch einmal – diesmal aus echtem Herzen.

Hochmut bekommt man nicht durch Schimpfen raus, sondern durch Erfahrung.

(712 Wörter)

Mit Unterstützung von KI erstellt.

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