Januar: Die Ruhepause nutzen

Im Januar ruht unser Oregano noch unter der Erde, meine Lieben. Die oberirdischen Teile sind abgestorben, aber keine Sorge – der verholzte Wurzelstock sammelt Kraft für den Frühling. Jetzt ist die beste Zeit, um zu planen: Wo könnte noch ein Plätzchen frei sein? Oregano mag es sonnig und durchlässig, merkt euch das schon mal vor.

Falls ihr Oregano im Topf auf der Fensterbank habt, gönnt ihm auch jetzt eine Ruhepause bei kühleren Temperaturen. Nicht zu viel gießen – Staunässe mag er gar nicht!

Februar: Vermehrung vorbereiten

Ab Ende Februar dürft ihr schon ein bisschen aktiv werden! Die Vermehrung klappt wunderbar über:

  • Aussaat auf der Fensterbank (ab Mitte/Ende Februar)
  • Teilung älterer Pflanzen (wenn der Boden nicht mehr gefroren ist)
  • Stecklinge von überwinterten Topfpflanzen

Ich nehme gerne die Teilung – das geht fix und die Pflänzchen sind schon kräftig!

Juli: Erntezeit und Blütenpracht

Ach, der Juli! Jetzt zeigt sich unser Oregano von seiner schönsten Seite. Die rötlichen Blüten in Dolden und Rispen sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern locken auch massenhaft Bienen und Hummeln an.

Jetzt ist Erntezeit! Schneidet die Triebe kurz vor der Blüte ab – da ist das Aroma am intensivsten. Ich bündel sie und häng sie kopfüber an einem luftigen, schattigen Plätzchen auf. Bei der Hitze regelmäßig gießen, aber wie gesagt: keine nassen Füße!

Eure Oma Käthe


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