Immergrün und wintergrün – was ist der Unterschied?
Wisst ihr, nach über 40 Jahren im Garten hab ich eins gelernt: Auch im Winter muss es draußen nicht trostlos aussehen! Wenn die sommergrünen Pflanzen ihr Laub abgeworfen haben, kommen die winterharten Gewächse zur Geltung.
Was bedeutet eigentlich immergrün?
Immergrüne Pflanzen behalten ihr Laub das ganze Jahr über – sie werfen zwar auch mal einzelne Blätter ab, aber nie alle auf einmal. In den Tropen ist das die Regel, bei uns im Norden eher die Ausnahme. Typische Beispiele bei uns:
- Efeu
- Buchsbaum
- Rhododendron
- Stechpalme
Und wintergrün?
Wintergrüne Pflanzen sind die cleveren unter den Gewächsen: Sie werfen im Frühjahr ihr altes Laub ab und treiben dann frisch aus. Den Winter überstehen sie aber mit grünen Blättern – perfekt für unsere norddeutschen Gärten!
Mein Tipp für Januar bis März: Schaut euch eure wintergrünen Schätze wie Christrosen oder Bergenie genau an. Die halten durch und bringen Leben in den verschlafenen Wintergarten!
Ein Blick wert ist außerdem: Winterendivien – der perfekte Herbstsalat für kluge Gärtner. Hier geht’s zum Gartentipp.
Für alle Gartenfreunde noch ein Tipp: Januar: Die Ruhe vorm Frühling nutzen. Hier geht’s zum Gartentipp.
