Igel füttern – Wann ist es wirklich nötig?

Ach Kinder, ich sehe es jedes Jahr: Kaum tapst ein Igel durchs Beet, wird er mit Milch und Katzenfutter verwöhnt. Aber gesunde Igel brauchen unsere Hilfe eigentlich gar nicht – Mutter Natur deckt ihnen den Tisch reichlich mit Käfern, Würmern und Schnecken.

Wann solltet ihr eingreifen?

Füttert nur in diesen Fällen:

  • Kranke oder verletzte Tiere, die sich kaum bewegen können
  • Jungigel im Spätherbst, die noch keine 500 Gramm wiegen
  • Igel, die tagsüber unterwegs sind – das ist meist ein Alarmzeichen

Das richtige Futter

Niemals Milch geben! Igel vertragen keine Kuhmilch und bekommen Durchfall. Besser ist:

  • Katzen- oder Hundedosenfutter (ungewürzt)
  • Gekochtes Ei oder Rührei ohne Gewürze
  • Ungewürztes, gebratenes Hackfleisch

Denkt dran: Dauerfütterung stört den natürlichen Winterschlaf-Rhythmus. Ein igelfreundlicher Garten mit Laubhaufen und naturnahen Ecken hilft mehr als jeder Futternapf!


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