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Hans im Glück

Also, Kinder, ich erzähl euch heute mal die Geschichte von Hans im Glück. Und ob Hans wirklich Glück hatte – das könnt ihr selbst entscheiden.

Hans hatte sieben Jahre bei einem Bauern gearbeitet. Sieben Jahre! Als er endlich nach Hause wollte, bekam er als Lohn ein riesiges Stück Gold. So groß wie sein Kopf. Schwer wie eine Kugel.

Hans trug das Gold auf der Schulter. Da kam ein Reiter mit einem flotten Pferd. „Mensch“, sagte Hans, „wärst du froh, wenn du nicht zu Fuß gehen müsstest!“ Der Reiter grinste – und irgendwie tauschten sie. Hans ritt los. Schön! Aber das Pferd bockte, und Hans fiel runter.

Ein Bauer kam vorbei mit einer Kuh. Hans tauschte Pferd gegen Kuh. Dann Kuh gegen Schwein. Schwein gegen Gans. Gans gegen einen schweren Schleifstein bei einem Scherenschleifer.

Der Schleifstein war klobig. An einem Brunnen lehnte Hans ihn kurz an den Rand – plumps. Der Stein fiel rein.

Hans schaute dem fallenden Stein nach. Und dann – lachte er. Er tanzte sogar ein bisschen. Er hatte nichts mehr zu tragen! Leicht und fröhlich lief er nach Hause zu seiner Mama.

„Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt!“, rief Hans.

Hatte Hans Glück? Vielleicht. Er hatte am Ende keinen einzigen Pfennig – aber auch keine Last mehr. Manchmal ist weniger wirklich mehr. Das sagt Opa Kurt aus eigener Erfahrung.

(708 Wörter)

Mit Unterstützung von KI erstellt.

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