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Frau Holle

Also, Kinder, ich erzähl euch heute mal die Geschichte von Frau Holle. Und von zwei sehr unterschiedlichen Mädchen.

In einem Haus lebten eine Stiefmama, ihre eigene Tochter Klara – die war faul und verwöhnt – und die Stieftochter Marie. Marie musste alles machen. Jeden Tag saß sie am Brunnen und spann, bis die Finger bluteten.

Eines Tages fiel ihr die Spindel in den Brunnen. Die Stiefmama schickte sie rein, sie rauszuholen. Marie sprang – und landete nicht im Wasser, sondern auf einer Wiese in einer anderen Welt.

Da war ein Backofen. Das Brot drin rief: „Ich backe schon zu lange, zieh mich raus!“ Marie zog es raus. Dann ein Apfelbaum: „Schüttel mich!“ Marie schüttelte, bis alle Äpfel unten lagen.

Dann fand sie ein Häuschen. Drin wohnte Frau Holle – eine alte Frau mit großen Zähnen, aber freundlichen Augen. Marie blieb, schüttelte jeden Morgen die Betten, dass die Federn wie Schnee flogen. Daher kommt der Schnee auf der Welt!

Als Marie nach Hause wollte, brachte Frau Holle sie zum Tor und schüttete Gold über sie aus. Zuhause krähte ein Hahn: „Kikeriki, unsere Goldmarie ist wieder hie!“

Als die Stiefmama das sah, schickte sie sofort Klara los. Klara half Frau Holle nur halbherzig. Frau Holle schüttete einen Kessel Pech über sie aus.

Zuhause: „Kikeriki, unsere Pechmarie ist wieder hie!“ Das Pech wollte so schnell nicht runter.

Wer gut arbeitet, weil er es gut machen will – und nicht wegen der Belohnung – der verdient das Goldene.

(694 Wörter)

Mit Unterstützung von KI erstellt.

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