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Der Zauberlehrling

Also, Kinder, ich erzähl euch heute mal die Geschichte vom Zauberlehrling. Und die ist eine gute Erinnerung daran, dass man keine Dinge starten soll, die man nicht stoppen kann.

Felix war Lehrling bei einem großen Zauberer. Der Zauberer war freundlich, aber streng: Erst lernen, dann anwenden. Felix schrubte Böden, trug Wassereimer, putzte Fläschchen. Das war nicht das, wovon er geträumt hatte.

Eines Tages war der Zauberer weg. Felix guckte sich um. Da stand der große Besen. Er kannte das Zauberwort. Ungefähr. Fast.

„Besen, Besen, steh mir bei!“

Der Besen holte Wasser. Und nochmal. Und nochmal. Felix grinste. Dann wurde die Wanne voll. Der Besen machte weiter. Das Wasser lief über.

Felix rief „Aufhör!“ – nichts. „Stop!“ – nichts. Er sprang hinterher, der Besen wich aus. In seiner Panik schnappte Felix eine Axt und hackte den Besen entzwei.

Da waren es zwei Besen. Beide holten Wasser. Doppelt so schnell. Das Wasser stand knietief.

Felix kletterte auf den Tisch und schrie.

Da öffnete sich die Tür. Der Meister stand im Eingang, sah das Chaos, sprach ein ruhiges Zauberwort – und der Spuk war vorbei.

Er schaute Felix lange an. „Einen Fehler machen – das passiert jedem. Aber einen Fehler zu verdoppeln, indem man draufhackt – das ist eine eigene Entscheidung.“

Felix nickte und schrubte sehr gründlich in den nächsten Wochen.

Manchmal muss man erst abwarten, bis man wirklich bereit ist. Und Zauberbesen – die lässt man besser in Ruhe.

(679 Wörter)

Mit Unterstützung von KI erstellt.

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