|

Der süße Brei

Also, Kinder, ich erzähl euch heute mal die Geschichte vom süßen Brei. Die ist kurz – aber lehrreich.

Ein armes Mädchen lebte mit seiner Mama in einer kleinen Stadt. Eines Tages hatte das Mädchen im Wald eine alte Frau getroffen, die ihr einen kleinen Topf gab.

„Wenn du sagst: Töpfchen koche! – dann kocht er Hirsebrei, so viel du willst. Wenn du sagst: Töpfchen steh! – dann hört er auf.“

Das Mädchen brachte den Topf nach Hause. Seitdem hatten sie immer genug zu essen.

Eines Tages war das Mädchen weg, und die Mama wollte Brei kochen. „Töpfchen koche!“ – herrlicher süßer Hirsebrei. Die Mama aß satt. Aber dann hatte sie das zweite Zauberwort vergessen.

Sie probierte: „Aufhör!“ – nichts. „Stop!“ – nichts. „Jetzt reicht’s!“ – gar nichts.

Der Brei kochte weiter. Er quoll über den Topfrand. Er floss über den Tisch. Durch die Küchentür. Die Treppe runter. Aus der Haustür. Die Straße entlang.

Die Nachbarn standen an ihren Türen und staunten. Der Bürgermeister schickte eine WhatsApp in die Nachbarschaftsgruppe: „Bitte Türen schließen! Breialarm!“

Als das Mädchen zurückkam und von Weitem sah, was los war, rief es laut: „Töpfchen steh!“

Sofort Ruhe. Aber alle, die nach Hause wollten, mussten sich erst durch den Brei essen. Das dauerte ein bisschen.

Und die Mama? Die schrieb das Zauberwort auf einen Zettel und klebte ihn an den Topf.

(502 Wörter)

Mit Unterstützung von KI erstellt.

Ähnliche Beiträge