Der Ohrenkneifer – ein verkannter Gartenfreund

Ach Kinder, wenn ich an die lauen Sommerabende in meinem Garten denke! Da krabbeln sie überall herum, die Ohrenkneifer mit ihren lustigen Zangen am Hinterteil. Viele von euch gruseln sich vielleicht ein bisschen, aber ich sage euch: Diese kleinen Racker sind Gold wert für jeden Hobbygärtner!

Warum Ohrenkneifer so nützlich sind

In meinen 40 Gartenjahren habe ich gelernt: Ohrwürmer fressen nachts Blattläuse, Spinnmilben und andere Schädlinge. Sie sind wahre Nützlinge und helfen uns, den Garten auf natürliche Weise gesund zu halten – ganz ohne Chemie!

So lockt ihr die Helferlein an

  • Tontöpfe mit Holzwolle: Füllt einen Blumentopf mit Holzwolle oder Stroh und hängt ihn kopfüber in befallene Obstbäume
  • Totholzhaufen: Lasst ruhig mal eine Ecke wild – die Tierchen lieben Verstecke
  • Feuchte Plätze: Ohrenkneifer mögen es gern ein bisschen feucht und schattig

Und keine Sorge, Deerns und Jungs: Die kriechen euch nicht ins Ohr! Das ist ein alter Aberglaube. Also, heißt die kleinen Gartenhelfer willkommen!


Auch interessant für diese Monate: Warum Gerstengras in jeden Garten gehört. Hier geht’s zum Gartentipp.

Ein weiterer Tipp von Oma Käthe: Oma Käthes Gartentipps für Juni, Juli und August. Hier geht’s zum Gartentipp.

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