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Der Bauer und der Teufel

Also, Kinder, ich erzähl euch heute mal die Geschichte vom Bauern und dem Teufel. Und das ist eine Geschichte, die beweist: Manchmal ist der Schlaueste nicht der Stärkste, sondern der, der zuerst nachdenkt.

Es war einmal ein Bauer – ein cleveres Bäuerlein, wie die Geschichte sagt. Der pflügte eines Abends seinen Acker, als er einen merkwürdigen Haufen glühender Kohlen entdeckte. Und auf dem Haufen saß der Teufel. Persönlich. Mit rotem Gesicht und schlechter Laune.

„Unter diesen Kohlen“, sagte der Teufel grinsend, „liegt ein Schatz. Halb für dich, halb für mich. Wir teilen ihn nach der Ernte.“

Das Bäuerlein kratzte sich am Kopf. „Einverstanden. Aber wer bekommt was? Was wächst oben, was wächst unten?“

„Du bekommst, was oben wächst“, sagte der Teufel. „Ich nehme, was darunter ist.“

„Abgemacht“, sagte das Bäuerlein.

Und säte Rüben.

Als die Ernte kam, hatte das Bäuerlein prächtige runde Rüben – und der Teufel bekam welke Blätter und dünne Wurzelstümpfe. Er war fuchsteufelswild.

„Nächstes Mal“, knurrte er, „nehme ich, was oben wächst!“

„Abgemacht“, sagte das Bäuerlein.

Und säte Weizen.

Als der Weizen reif war, mähte das Bäuerlein die goldenen Ähren – und der Teufel bekam die Stoppeln. Kurz, trocken, wertlos.

Der Teufel stampfte mit dem Fuß, warf seinen Hut hin und verschwand. Er kam nie wieder auf diesen Acker.

Das Bäuerlein grub den Schatz aus – der lag nämlich die ganze Zeit da und wartete – und lebte sorgenfrei bis ans Ende seiner Tage. Und wenn er nicht gestorben ist, dann lacht er noch heute.

Klugheit schlägt Tücke. Immer. Man muss nur einen Moment länger nachdenken als der andere.

(497 Wörter)

Mit Unterstützung von KI erstellt.

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